Das Geheimnis der Mediation ist,

sich den Menschen zuzuwenden

Mediation ist...

interessenbasierte Verhandlung mit einem neutralen Mediator, der in Ihrem Konflikt vermittelt. Wir finden gemeinsam heraus, worum es Ihnen wirklich geht und suchen eine Lösung, mit der Sie und die anderen Beteiligten leben können. Das Ergebnis ist eine Vereinbarung.

Mediation kann...

komplexe Sachverhalte strukturieren, Einsichten fördern, Emotionen entwirren, systemische Verletzungen aufdecken, Verständnis fördern, Sichtweisen ändern, Konflikte klären, Lösungen finden, Menschen versöhnen, faire Trennungen begleiten, verbindliche Verträge abschließen.

Mediation kann nicht...

für Sie die Entscheidungen treffen, einen Schlichterspruch oder Schiedsspruch fällen, therapieren, Menschen ändern, Menschen zu etwas zwingen.

Welche Konflikte sich eignen

  • Unternehmensnachfolge im Familienfrieden
  • Scheidung ohne Rosenkrieg
  • Erben und vererben im Konsens
  • vom (Geschäfts-) Freund zum Feind zum Partner
  • Gemeinsame Gründung, gemeinsame Trennung
  • Teamkonflikt - wer führt wirklich

Mediation eignet sich für alle Arten von Konflikten, nur manchmal tun es die Köpfe nicht. D.h. manchmal sind die Menschen (aus ihren wichtigen Gründen) nicht bereit zu einer Mediation.

Ein gutes Team kann Berge versetzen; ein schlechtes Team produziert Chaos und Konflikte. Das gilt für Ehepaare wie für Gesellschafter wie für Mitarbeiter oder eine Abteilung eines Unternehmens wie für eine (Unternehmer-) Familie wie für Nachbarn.

Entscheidend ist die Prozesskompetenz des Mediators, d.h. wie er/sie es schafft, Sie wieder miteinander konstruktiv ins Gespräch zu bringen.

Nach meiner Erfahrung steckt hinter einem großen Konflikt IMMER ein Beziehungsproblem, ein Führungsproblem und/oder ein strukturelles Problem. Wir leben in Gruppen-Systemen (Familie, Unternehmen, Verein etc.) In diesen Systemen wirken die universellen Gesetze des Zusammenlebens: Die Systemgesetze. Sie gilt es zu entschlüsseln; wenn sie verletzt werden, gibt es Konflikte - IMMER. In Gruppen fehlt es häufig an Führung und an Klarheit; in Zweierbeziehungen verändert sich die Haltung zueinander, Verletzungen werden nicht mehr toleriert. Es stellt sich oft die Frage: Wer führt in welchem Bereich ? Wer benötigt Anerkennung wofür ? Wer wird ausgegrenzt ? Wer würdigt nicht den, der vor ihm da war ? Wessen Leistung wird nicht respektiert ? Wer benötigt Ausgleich wofür ?

In der Mediation können wir ganz leicht diese Systemgesetzverletzungen aufdecken, sichtbar machen und dadurch das Handeln des anderen verstehen lernen - und umgekehrt. Dabei geht es nicht um Zuweisung von Schuld, sondern um Übernahme von Verantwortung. Sobald diese Brücke des Verstehens entsteht, können wir die persönlichen Verletzungen erkennen und verstehen und können wieder Lösungen des Sachproblems miteinander entwickeln. Die Lösung liegt in uns, wir können sie oft nur gerade nicht sehen.

Zu Beginn sehen wir nur die Spitze des Konflikts. In der Mediation tauchen wir den Eisberg hinab und gehen den Dingen auf den Grund. Worum geht es wirklich ? Was ist wirklich wichtig ? Wenn wir das herausgefunden haben und über die verletzten Gefühle sprechen können, können wir uns wieder entgegenkommen. Von unten stoßen wir uns nach oben an die Wasseroberfläche ab und tauchen mit neuen Lösungsideen auf, die wir gemeinsam verwerfen oder entwickeln. So entsteht wieder etwas Gemeinsames.“

Beispiele gelungener Mediation

Großer profitabler familiengeführter Konzern mit Patriarch (inhabergeführte Holding mit mehreren Gesellschaften, insgesamt ca. 2000 Mitarbeitern und Umsatz von weit über EUR 200 Mio.) sucht Nachfolger.

Problem: Streit zwischen Vater und Sohn über die Geschäftsführung und Zeitpunkt der Nachfolge, Konflikte zwischen allen Familienmitgliedern (3 Kinder), da Nachfolgefrage nicht geklärt bzw. nicht offen kommuniziert ist, Tochter wurde bisher nicht bedacht.

Methode: Einzelgespräche mit Vater und Sohn, Mediation zwischen Vater und Sohn, Einzelgespräche mit allen Familienmitgliedern, Mediation zwischen Sohn und Tochter, Mediationssitzung mit allen Familienmitgliedern gemeinsam (6 Personen).

Ergebnis der Mediation: Streit zwischen den Familienmitgliedern geschlichtet, Kommunikation in der Familie erheblich verbessert, Teillösung für das Unternehmen: alle Kinder werden stärker eingebunden, Geschäftsanteile werden teilweise auf Familienmitglieder übertragen, nach einem Jahr soll zweiter Schritt der Anteilübertragung erfolgen, Sohn bleibt weiter im Unternehmen, die Geschwister sollen sukzessive miteingebunden werden.

Sehr profitables Familienunternehmen des produzierenden Gewerbes in der Industrie in einem Nischenmarkt in Form von zwei KGs (Besitz- und Betriebsgesellschaft und mehreren Betriebsstätten) mit ca. 200 Mitarbeitern und Umsatz von ca. 30 Millionen EUR) geführt von zweiter und dritter Generation (3 Kinder des Gründers/3 Stämme, 10 Enkel, der Gründer ist tot).

Problem: Tiefsitzende Konflikte in der Kindergeneration, Übergang auf die Enkelgeneration dadurch schwierig.

Methode: Mediation mit den 3 (erwachsenen) Kindern, Moderation der Gesellschafterversammlungen mit allen Beteiligten.

Ergebnis der Mediation: Gleichberechtigung der Stämme, Verbesserung der Kommunikation zwischen allen Beteiligten, stärkere Einbindung der Enkel, langsames Abtreten der Kindergeneration in unterschiedlicher Geschwindigkeit.

Kleines, inhabergeführtes Familienunternehmen im Handel in Form einer GmbH & Co KG, zurückgehendes Geschäftsmodell durch Internethandelskonkurrenz u.a. (EUR 2,3 Mio. Umsatz, Firmenimmobilien von erheblichem Wert im Eigentum des Vaters), Sohn arbeitet seit vielen Jahren mit dem Vater als Mit-Geschäftsführer im Unternehmen, Gründer ist tot.

Problem: erbitterter Streit zwischen Vater und Sohn, privater jahrelanger Kontaktabbruch zwischen Vater, Mutter einerseits und Sohn andererseits, Enterbung des Sohnes durch Vater und Teil-Übertragung durch vorweggenommene Erbfolge auf Enkel, dieser wohnt bei den Großeltern und soll anstelle des „schwierigen“ Sohnes treten und das Unternehmen übernehmen, dadurch massive Konflikte zwischen Sohn und Enkel, Sohn ist auf Enkel (seinen Sohn) eifersüchtig.

Methode: Einzelgespräche mit Vater, Sohn und Enkel, Analyse der rechtlichen und wirtschaftlichen Situation des Unternehmens (gemäß Auftrag) unter Einbeziehung des Steuerberaters, Mediation mit Vater, Sohn und Enkel gemeinsam.

Ergebnis der Mediation: Sohn will aus der Firma ausscheiden und völlig andere Tätigkeit ausüben, Vereinbarung zwischen den drei Männern über den schrittweisen Übergang des Unternehmens auf den Enkel und Versuch der Reorganisation des Unternehmens, Festlegung der Beteiligung des (bisher übergangenen) Sohnes am Erbe, Vereinbarung über private Kommunikation innerhalb der Familie.

Ehemaliges Start-up Unternehmen, Gesellschafter sind 6 Wissenschaftler und ein Kaufmann (EUR 1,1 mio Umsatz)

Problem: Streit unter den Gesellschaftern über Weiterführung oder Aufspaltung des Unternehmens bzw. Ausscheiden eines oder mehrerer Gesellschafter

Methode: Einzelgespräche mit allen Gesellschaftern, Konfliktanalyse, Mediation zwischen 2 Gesellschaftern (Wiss-Wiss), weitere Mediation zwischen 2 Gesellschaftern (Wiss-Kaufmann), Moderation von zwei Gesellschaftersitzungen.

Ergebnis der Mediation: Lösung des Konfliktes zwischen den Gesellschaftern (Wiss-Wiss) - Wertschätzung wieder hergestellt, keine Lösung zwischen (Wiss-Kaufmann) – hier ist keine gegenseitige Anerkennung möglich, Unterschiede in den Zielen führen zur Entscheidung für die Aufspaltung des Unternehmens, einvernehmliche Trennung der Gesellschafter und der Geschäftsbereiche wird eingeleitet.

Kleineres Unternehmen im Handwerk, gegründet und geführt als GmbH von zwei Brüdern als Gesellschafter-Geschäftsführer (7 Mitarbeiter, EUR 200 t Umsatz), einer ist für das Kaufmännische zuständig, der andere für das Handwerkliche.

Problem: starke Konflikte und Kommunikationsschwierigkeiten unter den Brüdern, keine privaten Kontakte, fehlende Wertschätzung für den Arbeitsbereich des jeweils anderen, Betriebsübergang auf Sohn eines Bruders geplant oder Verkauf des Unternehmens oder Buy-out durch einen Bruder.

Methode: 3 Mediationssitzungen mit beiden Brüdern, Erörterung aller Unternehmensdaten und der Optionen, weitere To-Dos an Steuerberater für Informationssammlung.

Ergebnis der Mediation: Familienbetrieb soll nicht zerstört werden, Trennung ist wirtschaftlich nicht machbar, Veränderung in der Unternehmensstruktur unter Einbeziehung des Steuerberaters.

Landeseigene GmbH (2000 Mitarbeiter) verliert durch Verschmelzung mit einer Schwestergesellschaft eine Geschäftsführerposition, ein Geschäftsführer klagt gegen seine Kündigung.

Problem: Eine Geschäftsführerposition ist weggefallen, gekündigter Geschäftsführer hatte wesentlich längere Betriebszugehörigkeit als der viel jüngere Nicht-Gekündigte, der Ältere hätte nach seiner Meinung Geschäftsführer der NewCo werden müssen.

Methode: 4 Mediationssitzungen mit aktuellem Geschäftsführer und gekündigtem Geschäftsführer und beiden Rechtsanwälten, Wertschätzung der Arbeit des gekündigten Geschäftsführers fällt dem Jüngeren schwer, in Einzelgesprächen mit beiden Kontrahenten kommen ihre „hidden agendas“ zu Tage: Beide sind in derselben Partei und erhofften sich Unterstützung durch die Partei. Nach Offenlegung, dass die Partei nur den Jüngeren unterstützt und dieser anerkennt, dass dem Älteren der Vorrang gebührt hätte, gibt es von beiden Seiten weitere Angebote.

Ergebnis der Mediation: Suche des jüngeren Geschäftsführers nach neuer Aufgabe für den gekündigten älteren Geschäftsführer in anderem landeseigenen Betrieb, Ausarbeitung einer detailreichen Einigung mit den Rechtsanwälten, Beendigung des Gerichtsverfahrens. Reaktion am Ende: "Ohne Mediation hätten wir es nicht geschafft."

Eheleute mit gemeinsamen Wirtschaftsbetrieb (30 Mitarbeiter) haben sich nach 28 Ehejahren und 4 Kindern getrennt, beide Eheleute arbeiten im Betrieb, Ehemann hat eine neue Partnerin, jüngstes Kind ist mit der Mutter ausgezogen, die anderen Kinder sind schon aus dem Haus.

Problem: Alle Trennungsfolgen müssen geregelt werden, ebenso die künftige Zusammenarbeit im Betrieb, Alterssicherung für Ehefrau, Ehefrau war der emotionale Mittelpunkt beider Systeme (Familie und Unternehmen), fühlt sich nun weggedrängt.

Methode: 11 Mediationssitzungen mit Aufarbeitung des Familienkonflikts, Klärung der jeweiligen Verantwortlichkeiten im Konflikt, der Unterschiedlichkeiten, Trauer über das Verlorene, Würdigung des gemeinsam Erschaffenen und dessen, was nicht gefährdet werden darf, Klärung der Rollen im Unternehmen und der wirtschaftlichen Möglichkeiten, Erarbeitung einer gemeinsamen Unternehmensphilosophie und einer (individuellen) Zukunftsvision für jede Partei.

Ergebnis der Mediation: Klärung der Verletzungen, Weiterführung des Unternehmens, einvernehmliche Aufteilung der Geschäftsbereiche, Abschluss einer notariell beurkundeten Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung mit Zugewinn- und Unterhaltsregelung.

Gutgehende Gemeinschaftspraxis mit 6 Ärzten streiten sich, 2 Gründer, 4 später Hinzugekommene.

Problem: Einer der Mitgründer soll gehen, sein Verhalten ist für die anderen nicht mehr akzeptabel, der Betreffende sieht dies anders, er fühlt sich gemobbt, inzwischen kommuniziert man nur noch schriftlich.

Methode: Eine gemeinsame Sitzung mit 5 Ärzten (4 gegen 1). Zweite Sitzung nur noch mit den beiden Gründern, anschließende Vertragsabstimmung der Ausscheidensvereinbarung durch die Mediatorin via Telefon und E-Mail.

Ergebnis der Mediation: Die Gründer erkennen, dass sie es nicht geschafft haben, Freunde zu werden, obwohl dies zu Anfang möglich war, weil sie zu unterschiedlich sind. Dadurch Würdigung des Betroffenen, keine Schuldzuweisung mehr, er kann die Praxis nun aufrecht und unter fairen Konditionen verlassen, die ihm von den anderen jetzt eingeräumt werden.

Eheleute haben sich nach 20jährigem Zusammenleben und 10jähriger Ehe vor einem Jahr getrennt und wollen nun die Finanzen regeln, die Kinder (1 gemeinsames und 2 aus früherer Ehe) sind schon aus dem Haus, der Ehemann ist Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH, die Ehefrau hat seit kurzem wieder angefangen zu arbeiten.

Problem: Die Ehefrau hat keine Eile, denn der Ehemann versorgt sie weiter als Alleinverdiener, sie erhält komfortablen Unterhalt, er möchte nicht sein Leben lang zahlen und hat Angst um sein Unternehmen, er möchte eine baldige Regelung über Unterhalt, Zugewinn und die Immobilien treffen ohne Unternehmensbewertung.

Methode: 5 Mediationssitzungen, Ehemann macht Vorschläge für die Auseinandersetzung, Unterhaltsabfindung und Nutzung der Immobilien, diese werden besprochen, beide werden von Rechtsanwälten beraten, Erarbeitung einer umfassenden Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung sowie einer erbrechtlichen Regelung, beide entwickeln Zukunftsvisionen.

Ergebnis der Mediation: Das gemeinsame Haus wird verkauft, aus dem Erlös erhält die Ehefrau eine Abfindung auf den Ehegattenunterhalt, die übrigen Vermögenswerte und die Altersversorgungen werden geteilt, die Firma bleibt unangetastet, die Ehefrau wird erst mal reisen, beide können gut in die Zukunft starten.

5 Teammitglieder einer gemeinnützigen Einrichtung können trotz umfangreicher Supervision und Intervention der Leitung keinen Konsens im gemeinsamen Arbeiten finden, es gibt Dauerstreit, dies belastet die ganze Einrichtung und deren Arbeit erheblich.

Problem: 4 Teammitglieder kommen mit 1 Mitarbeiter nicht klar, er soll das Team verlassen, als ältester Mitarbeiter sieht er das nicht ein.

Methode: Co-Mediation mit einem zweiten Mediator, 2 Mediationssitzungen mit allen Teammitgliedern, zeitgleich Einzelinterviews mit beiden Lagern (4 MA/ 1 MA) durch die beiden Co-Mediatoren, Herausarbeiten der jeweiligen Ziele und der (System-) Verletzungen. Als die anderen erfahren, dass das älteste Teammitglied früher eine verantwortliche Leitungsfunktion und am Aufbau des Bereiches maßgeblich mitgearbeitet hatte und jetzt durch Umstrukturierung in ein neues Team eingegliedert worden war, konnten sie seine Verdienste anerkennen und umgekehrt.

Ergebnis der Mediation: Alle erkennen, dass die Trennung richtig ist und den Fähigkeiten der Beteiligten am Besten entspricht, das Team formuliert gemeinsam einen Wunsch an die Geschäftsleitung nach Neuordnung ihres Bereiches und Umverteilung der Aufgaben im Team.

Was ich für Sie tun kann

Als Rechtsanwältin habe ich gelernt, den Sachverhalt zu strukturieren und Probleme zu analysieren. Als Mediatorin habe ich gelernt, Ihnen genau zuzuhören, auf die Emotionen zu achten und die Systemverletzungen aufzudecken. Als Coach habe ich gelernt mich Ihnen mit Empathie zuzuwenden und Ihre Ressourcen zu finden, mit denen diese Verletzungen geheilt werden können.

Den Verfahrensablauf und die Vorgehensweise bestimmen wir gemeinsam. Das Thema bestimmen Sie, ich leite die Verhandlung und steuere den Prozess mit unterschiedlichen Methoden, je nach Lage. Die Lösung tragen Sie in sich. Ich versuche sie mit Ihnen zusammen zu entdecken.

Viele Mediationen haben mich gelehrt, Ihre Interessen, Bedürfnisse und Wünsche wahrzunehmen, die hinter den Positionen stehen und das eigentlich Wichtige sind. Mit Respekt vor Ihren unterschiedlichen individuellen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen begleite ich Sie auf Ihrem Weg, ohne Ratschläge zu erteilen. Während sich die Probleme in vielen Fällen ähneln, sind die Lösungen immer individuell unterschiedlich.

Auch der Weg dahin ist immer ähnlich. Es gilt auszusprechen, was der eigentliche Konflikt ist und anzuerkennen, dass der andere auch Wünsche und Bedürfnisse hat und auch verletzt ist. Der Konflikt hat seine Bedeutung und muss sichtbar werden.

Gemeinsam sortieren und entwirren wir behutsam das emotionale Problemknäuel. Wir suchen das Gemeinsame, finden das Verbindende und klären das Trennende. Wir würdigen, was Sie gemeinsam geschafft haben und was es zu erhalten gilt. Wir sprechen die Verletzungen aus und fragen, was Sie dafür als Ausgleich brauchen.

Wir schauen uns Zahlen, Daten und Fakten an und entwickeln auf dieser Basis Handlungsideen. Diese Ideen sortieren und analysieren wir gemeinsam nach Ihren Interessen und Bedürfnissen und finden die Lösung, die für Sie und alle anderen Konfliktparteien am besten passt. Wir machen den Realitätscheck und prüfen die Umsetzbarkeit.

Die abschließende Vereinbarung erarbeiten wir auf diese Weise gemeinsam. Als erfahrende Vertragsanwältin gieße ich das Ergebnis dann für Sie in eine rechtssichere, verbindliche Form. Wenn nötig, kann ein vollstreckbarer Titel daraus gemacht werden.“

Es gibt für jedes Problem eine Lösung - wir finden sie gemeinsam.

Dr. Susanne Perker

Das Geheimnis der Mediation ist, sich den Menschen zuzuwenden. Ich begleite Menschen in ihrem Konflikt und vertrete ihre Interessen durch Mediation oder systemische Beratung/ Coaching oder Rechtsberatung / anwaltliche Interessenvertretung.“

Lebenslauf

  • Dr. Susanne Perker
  • Jahrgang 1961
  • Verheiratet, 1 Tochter, 3 Stiefsöhne und 4 Stiefenkelkinder
  • Studium der Rechtswissenschaft in Münster
  • Einjähriger Promotionsaufenthalt an der London School of Economics
  • Aus- und Fortbildung in Mediation seit 1993
  • Fachanwaltskurs für Insolvenzrecht 2003/2004
  • Coachingausbildung 2007/2008
  • Rechtsanwältin und Mediatorin (BMWA) seit 1993
  • Englisch fließend, Französisch Grundkenntnisse

Seit 1993 | Kontinuierliche Aus- und Fortbildung in Familien- und Wirtschaftsmediation, u.a. bei Gary Friedman & Jack Himmelstein, John Haynes u.v.a. unter Einbeziehung der Systemgesetze und Techniken des NLP, Psycho-Drama, Familien- und Systemaufstellungen, Klärungshilfe, Gruppendynamik

Seit 1995 | Gründungs- und Vorstandsmitglied des Hamburger Instituts für Mediation e. V., z.Zt. 1. Vorsitzende (www.himev.de)

2000 | Mitbegründerin der Hamburger Mediationsstelle für Wirtschaftskonflikte bei der Handelskammer Hamburg, (www.hk24.de/mediation) des Arbeitskreises Wirtschaftsmediation und der Mediationswerkstatt Hamburg

Seit 2001 | Durchführung von Live-Mediationen in der Handelskammer Hamburg (ca. 5x im Jahr), zahlreiche Vorträge und Seminare zur Wirtschaftsmediation

2001 bis 2008 | Dozentin für Wirtschaftsmediation am Ergänzungsstudiengang Wirtschaftsrecht der Universität Hamburg

2005 bis 2009 | Leiterin und Ausbilderin der Fortbildung Wirtschaftsmediation im Hamburger Institut für Mediation e.V.

2007/2008 | Weiterbildung zum Business-Coach

Seit 2009 | Trainerin für Führungskräfte in Konfliktmanagement und Motivation

Seit 2010 | Initiatorin und Leiterin des Round Table Konfliktmanagement und Mediation der Hamburger Wirtschaft (www.rt-km-hh.de)

2012 | Zertifizierung als Wirtschaftsmediatorin (BMWA)

Mitglied der Regionalgruppe Hamburg des Bundesverbandes Mediation (BM) e.V. www.mediation-rghh.de, Mitglied im Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA) e.V., Mitglied und Beirat der Mediationszentrale Hamburg (MZH) e.V.

Mediation, Coaching und systemische Beratung bei Wirtschafts- und Familienkonflikten jeder Art, Erfahrungen in Großunternehmen mit Teamkonflikten und in mittelständischen Familienunternehmen, insbesondere bei Unternehmensnachfolge und Gesellschafterkonflikten, Vertragsstreitigkeiten, internationalen Konflikten, Insolvenzen, Familienmediationen mit Abschluss einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung, Co-Mediationen mit verschiedenen Kollegen.

in der Presse

Zeit Online, 18.04.2016

Interview mit Susanne Perker

"Führungskräfte glauben, dass sie sich nicht mehr kümmern müssen". Lässt sich ein Streit unter Kollegen oder mit dem Chef nicht lösen, können Mediatoren weiterhelfen, sagt Schlichterin Susanne Perker. Aber es gibt einen Knackpunkt [...]

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Handelsblatt, 14.04.2014

Systeme prallen aufeinander

Die Hamburger Mediatorin über psychologische Hürden bei der Nachfolgersuche. Als Mitgründerin des Hamburger Instituts für Mediation berät die Rechtsanwältin bei Firmenübergaben.

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Hamburger Abendblatt, 18.06.2012

Demonstration für Pflegekind Dennis

Um den Konflikt zu lösen, müssten gemeinsame Gespräche mit allen Beteiligten stattfinden. Wechselseitige Hausbesuche, sich näher kennenlernen, sich respektieren lernen und Ängste abbauen...

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Die Welt, 04.12.2011

Ich werd dann mal Chef

In Familienunternehmen stehen in vielen Fällen zwischenmenschliche Konflikte einer erfolgreichen Nachfolgeregelung im Wege. Der Mediator kann als neutraler Dritter helfen, diese zu verhindern,...

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HSH Pressemitteilung, 15.11.2011

Unternehmensübergabe mit Weitsicht vorbereiten

So geschickt und erfolgreich gestandene Familienunternehmer in Bezug auf ihr Geschäft auch sein mögen: Die Frage, wer wann ihr Nachfolger werden soll, schieben viele auf die lange Bank. Damit ...

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Weser Kurier, 06.08.2011

Mediation für Unternehmen ist im Kommen

Was manche hanseatisch-bodenständige Unternehmer vor Jahren noch als zu emotional ignorierten, findet inzwischen mehr Zuspruch in der deutschen Wirtschaft: Wirtschafts-Mediation....

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